Tränkwasser

Tränkwasserqualität

Während Trinkwasser für den Menschen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen muss, gibt es für das Tränkwasser gegenwärtig keine vergleichbaren detaillierten rechtlichen Anforderungen. Der Gesetzgeber beschränkt sich in den Rechtsvorschriften (wie Basisverordnung, Futtermittelhygiene-Verordnung, Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch) auf allgemein formulierte Sicherheitsanforderungen. Die in der Futtermittelhygiene-Verordnung (Anhang III) geforderte Geeignetheit des Tränkwassers könnte durch die Anforderungen in Tabelle 1 charakterisiert werden.

 

Tabelle 1: Charakterisierung eines für die Versorgung von Lebensmittel liefernden Tieren "geeigneten" Wassers (= Tränkwasser)
Anforderungen1) Erläuterung / Bedeutung

1) implizieren allgemein auch eine entsprechende sensorische Qualität (z. B. Trübung, Fremdgeruch)

2) z. B. auch bei Applikation von Arzneimitteln, bestimmten Futtermittelzusatzstoffen etc.

Schmackhaftigkeit Voraussetzung für eine ausreichende Wasseraufnahme (= Voraussetzung für adäquate Trockensubstanz-Aufnahme)
Verträglichkeit Inhaltsstoffe und/oder unerwünschte Stoffe nur in einer für die Tiere bzw. die von ihnen gewonnenen Lebensmittel nicht schädlichen bzw. nachteiligen Konzentration
Verwendbarkeit Keine nachteiligen Effekte auf die bauliche Substanz (z.B. Gebäude- und Tränketechnik) sowie bei Nutzung2) des Wassers zur Zubereitung des Futters

Nach Tabelle 1 soll ein geeignetes Wasser nicht nur schmackhaft und verträglich sein, sondern es hat auch Anforderungen zu erfüllen, die sich aus der Verwendung in der Tierhaltung ergeben und die eine sichere Versorgung der Tiere nicht gefährden (etwa Verstopfungsgefahr im Tränksystem durch hohe Calcium- oder Eisen-Gehalte).

Biologische Qualität

In der Literatur gibt es unterschiedliche Empfehlungen für Parameter bezüglich der biologischen Qualität von Tränkwasser.
In das System eingespeistes Wasser sollte frei sein von Salmonella und Campylobacter (in 100 ml) sowie möglichst weitgehend frei von E. coli (in 100 ml); die aerobe Gesamtkeimzahl sollte 1.000 KBE/ml bei 37°C und 10.000 KBE/ml bei 20°C nicht überschreiten. Werden wiederholt Keime in dieser Dichte nachgewiesen, so ist von einer höheren Belastung des Systems oder des eingespeisten Wassers auszugehen. Wenn diese Parameter nicht eingehalten werden, sollte der Tierhalter die Ursachen (z.B. Stallstaub, Futterreste, Ausscheidungen der Tiere oder Eindringen von Abwasser) ermitteln und geeignete bauliche, technische oder auch organisatorische Maßnahmen treffen, um die biologische Tränkwasserqualität auf einen entsprechenden Standard zu bringen.

 

Chemische und physiko-chemische Qualität

Zur Bewertung der chemischen und physiko-chemischen Tränkwasserqualität können verschiedene Parameter herangezogen werden, wie der pH-Wert, die Leitfähigkeit, der Salzgehalt sowie die Konzentration an anorganischen und organischen Inhaltsstoffen.

In den Tabellen 2 und 3 werden unter Berücksichtigung von Lebens- und Futtermittelsicherheit sowie der Angaben anderer Autoren Empfehlungen für Orientierungswerte zur Bewertung der physiko-chemischen und chemischen Tränkwasserqualität gegeben.
Bei der Ableitung dieser Orientierungswerte wurde unter anderem davon ausgegangen, dass weniger als zehn Prozent der für die einzelnen Substanzen in der EU für die Fütterung zugelassenen Höchstmengen aus dem Tränkwasser stammen sollten (circa 3 l Wasseraufnahme je kg Futtertrockensubstanz). Falls die bei diesem Ansatz resultierenden Werte geringer waren als der Grenzwert für Trinkwasser, wurde der Trinkwasserwert unterstellt. Durch ergänzende Bemerkungen und Fußnoten werden Erläuterungen zu den vorgeschlagenen Orientierungswerten gegeben. Orientierungswerte für weitere Elemente sind nach gegenwärtig vorliegenden Daten nicht relevant.

Link: https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierernaehrung/_texte/Orientierungsrahmen-Traenkwasser.html#doc377178bodyText3



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